Frostgrave-Spielbericht: Teleportation im Schnee

Hier ein kleiner Abriss über eines unserer Frostgrave-Spiele aus 2018.

Ein weiteres Mal hatten wir ein 3-Spieler-Spiel. Das Szenario ist aus dem Grundregelwerk (ich glaube es heißt: "The complex Temple") und es geht darum, dass es vier Teleportationsfelder gibt, auf denen jeweils ein Schatz platziert ist. Immer wenn eine Figur einen Teleporter betritt, wird sie auf ein zufälliges anderes Teleporterfeld ge-beamt.

Zusätzlich haben wir unsere Hausregel angewandt, die es wahrscheinlicher macht, dass herumstreifende Monster kommen (bei 13+ auf 2W10 bei jedem aufgenommenen Schatz).

Hier sieht man das Spielfeld; meine neu gestaltete Schneematte samt passendem Gelände.

Mein Elementalist / Eismagier kämpfte gegen den Beschwörer der Anubi aus den fernen segenden Wüstenreichen im Süden und gegen Svens Verzauberer mit seinen Konstrukten.

Die Anubi starten von links oben, die Verzauberer von rechts oben und mein Elementalist von unten.

Die 4 Teleportfelder (dargestellt durch runde Scheiben aus dem alten Warhammer-Magieset) und in der Mitte ein Monolith mit weiteren 3 Schatzmarkern.

Ein Imp erscheint bei einem Schatz (ich weis nicht mehr, ob beschworen oder ob es eine Zufallsbegegnung war.)

Mein weiblicher Ritter muss mit einem nervigen Skorpion der Anubi (gespielt mit den Regeln für einen Kampfhund) um einen Schatz kämpfen. Sie wird den Schatz letzendlich erbeuten aber eine unverschämt große Menge an Schaden dafür bezahlen und soweit geschwächt werden, dass ich sie dann kaum noch effektiv einsetzen kann, wenn ich nicht riskieren will, dass sie vollends über den Styx geht.

Der Beschwörer der Anubi (rechts) und seine unaufhaltsame Schatzjägerin (links).

Der Verzauberer pirscht sich im sicheren Schutz seines dicken Konstruktes an die Schätze heran.

In einem Anfall wilder Bewegungsmagie teleportiert es meinen Barbaren genau in die Aufstellungszone der Anubi. Er wird dort von Bogenschützen und Zaubersprüchen beharkt und die Anubi-Schatzjägerin stürzt sich auf ihn. Ich schicken noch meinen Kampfhund zur Unterstützung hin, aber auch der kann den todgeweihten Barbaren nicht mehr retten. Mein erfahrenster Kämpfer wird niedergehauen und verschied nach dem Gefecht an seinen Wunden.

Die Fernkampfabteilung des Verzauberers. Sie beschießen aus sicherer Entfernung hauptsächlich die Anubi, sind sich aber auch nicht zu schade, in den Nahkkampf zu feuern, in dem mein Barbar (siehe oben) um Leben und Tod kämpft. Aus ihrer Sicht trifft es immer einen Feind, egal wen (die Pose des Lehrlings im Hintergrund sagt eigentlich schon alles :-(

Aber dann wird doch ein Schütze zu vorwitzig und gerät zwischen die Anubi und ihren Schatz. Er beendet diese Begegnung als er am spitzen Ende ihrer antiken Klinge verröchelt.

Zum Ende des Spiels habe ich dass Pech, dass irgendwie die wandernden Monster immer in meiner Startzone erscheinen. Hier schleichen 2 Ghule an meinen Eismagier heran, aber die Fernkämpfer, vor allem der Armbruster, können sie noch rechtzeitig erschießen.

Das dicke Ende kommt am Schluß. Ein Schneetroll erscheint und macht mir ernsthaft bange. Aber mein Elementalist (mittig) und sein Lehrling (links) laufen zu Höchstform auf und schicken Eisblitz um Eisblitz in die Kreatur. Mit einem fulminanten Würfelwurf entfesselt mein Eismagier das letzte elementare Geschoß, das den Schneetroll fällt.

Ich kann eine gute Menge Schätze erobern und habe die meisten der wandernden Monster erschlagen. Daher kann ich es halbwegs gut verschmerzen, dass mein teurer Barbar seinen Heldentod gefunden hat und ich einen neuen für viel Gold anheuern muss.

Es war wieder ein sehr unterhaltsames und spannendes Spiel und Dank geht an meine Mitspieler Ralf und Sven für den spassigen Abend :-)